
UNSERE FACHBEREICHE
Long COVID bei Kindern: Interdisziplinäre Behandlung im Herzen Münchens
EINLEITUNG
Wie unterscheiden sich Long COVID und Post COVID bei Kindern
Auch Kleinkinder und Jugendliche leiden an Long COVID, wenn auch seltener als Erwachsene. Wie sich die Erkrankung bei Kindern äußert und was dagegen hilft.
Generell ist die Datenlage momentan noch relativ dünn (Stand: Dezember 2023). So ist der aktuellen Leitlinie zu entnehmen, dass die WHO immer noch keine Definition für Long- und Post-COVID bei Kindern vorgelegt hat. Daher orientieren sich Ärzte und Ärztinnen momentan an der Definition für Erwachsene: So spricht man von Long Covid, wenn ab vier Wochen nach einer sehr wahrscheinlichen oder nachgewiesenen COVID-19-Infektion typische Long-COVID-Symptome auftreten, die nicht durch eine andere Ursache erklärt werden können. Im Volksmund ist bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auch von „Langzeit-COVID“ die Rede. Von Post COVID spricht man, wenn die Beschwerden auch 12 Wochen nach der Infektion anhalten.
Risiko & folgen
Long COVID bei Kindern: Häufigkeit und Risikofaktoren
Eine Infektion mit COVID-19 verläuft bei Kindern häufig milder als bei Erwachsenen. Die kleinen Patienten und Patientinnen erholen sich auch meist schneller von der Erkrankung und leiden seltener an den Spätfolgen von COVID-19. Es liegen noch keine genauen Zahlen vor, aber den meisten Studien zufolge erkranken weniger als 5 Prozent der infizierten Kinder an Long COVID.
Auch bei Kleinkindern und Jugendlichen gilt: Patienten und Patientinnen, die wegen COVID-19 auf einer Intensivstation behandelt wurden, entwickelten später häufiger Long-COVID-Beschwerden. Dieser Zusammenhang ist bei kleinen Patienten und Patientinnen allerdings nicht so eindeutig wie bei Erwachsenen, da nur wenige von ihnen im Krankenhaus versorgt werden müssen. Als weitere mögliche Risikofaktoren werden chronische Vorerkrankungen diskutiert. Mädchen scheinen häufiger zu erkranken als Jungen. Auch bei geimpften Kindern kann Long COVID auftreten.
VORTEILE
Long-COVID-Behandlung bei Kindern: Warum zu M1 in München (Bayern)?
Kurzfristige Terminvergabe
Sie erhalten in den meisten Fällen Ihren Termin innerhalb von 3 Tagen. Schließlich soll die Erkrankung Ihres Lieblings bald der Vergangenheit angehören!
Kurze Wartezeiten
Wir wissen, dass Sie mit Ihrem kleinen Patienten möglichst wenig Zeit im Wartezimmer verbringen möchten. Deshalb gibt es bei uns keine oder nur sehr kurze Wartezeiten.
Moderne Geräte
Wir haben unsere Münchner Kinderklinik mit moderner Labor- und Diagnosetechnologie ausgestattet, um mit möglichst großer Präzision arbeiten zu können. Beispiele sind das 4D Motion Lab für Bewegungsanalysen, unser spezialisiertes Allergielabor und Sonographiegeräte der neuesten Generation.
Interdisziplinäres Team
Unsere renommierten Spezialisten und Spezialistinnen nutzen moderne medizinische Geräte und arbeiten auf dem Niveau einer Universitätsklinik.
Zeit für Sie und Ihr Kind
Bei uns steht Ihr Liebling im Mittelpunkt. Unsere Ärzte und Ärztinnen nehmen sich Zeit für eine ausführliche Diagnostik und erklären Ihnen alles, was Sie über das Post-COVID-Syndrom wissen müssen.
Symptome
Long-COVID-Symptome bei Kindern
Das Post-COVID-Syndrom äußert sich von Mensch zu Mensch unterschiedlich, aber grundsätzlich können bei Erwachsenen und Kindern ähnliche Symptome auftreten. Die häufigsten Beschwerden bei Babys, (Klein-)Kindern und Jugendlichen mit Long COVID sind laut Bundesärztekammer:
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit und Erschöpfung (CFS)
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Geruchs- oder Geschmacksstörungen
Weitere mögliche Symptome nach COVID-19: POTS und Schwindel hinzu?
- Unwohlsein
- Husten
- kognitive Schwierigkeiten
- Belastungsdyspnoe (Kurzatmigkeit bei Belastung oder Stress)
- Palpitationen (das subjektive Gefühl, dass das Herz zu schnell, zu stark oder zu unregelmäßig schlägt)
- Exanthem (Hautausschlag)
- Schlafstörungen
- Dauerschnupfen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Appetit- oder Gewichtsverlust
- Bauch- oder Brustschmerzen
- Brustenge
Die Symptome müssen nicht permanent bestehen, sondern können auch beim Post-COVID-Syndrom fluktuieren. Bei einigen Betroffenen ist die Lebensqualität sehr eingeschränkt.
Das „Post-Intensive-Care-Syndrom“ (PICS) tritt bei kleinen Patienten und Patientinnen sehr selten auf. Dabei handelt es sich um die Folgen der intensivmedizinischen Behandlung, die die Gesundheit später stark beeinträchtigen.
Laut der Stellungnahme einer multidisziplinären Arbeitsgruppe der DGKJ-Konvent-Gesellschaften müssen mindestens zwei der genannten Symptome auftreten. Nur wenn sie vor der COVID-19-Infektion nicht bestanden und den Alltag maßgeblich beeinträchtigen, steht die Diagnose „Long COVID“ im Raum. Gleichzeitig darf keine andere Ursache für die Beschwerden infrage kommen.
Diagnose
So läuft die Diagnostik ab
Da die Symptome recht unspezifisch sind und auch auf andere Ursachen zurückgeführt werden könnten, ist eine sorgfältige Diagnostik unerlässlich. Wichtig ist zum Beispiel auch, mögliche Langzeitfolgen von Corona auszuschließen, die bei Kindern aufgrund der Belastungen während der Lockdowns entstanden sind („Long Lockdown“ bzw. („Post-Lockdown-Syndrom”).
Nach dem Gespräch (Anamnese) folgt die körperliche Untersuchung und die Labordiagnostik. Wir nehmen uns viel Zeit für die kleinen Patienten und Patientinnen, um die tatsächliche Ursache der Beschwerden zu ermitteln.
Sie vermuten, dass Ihr Kind an Long COVID erkrankt sein könnte? Gerne sind wir in der M1 Privatklinik für Kinder und Jugendliche für Sie da!
Therapie
Long- und Post-COVID-Behandlung bei Kindern in der M1 Kinderklinik in München
Eine Infektion mit COVID-19 verläuft bei Kindern häufig milder als bei Erwachsenen. Die kleinen Patienten und Patientinnen erholen sich auch meist schneller von der Erkrankung und leiden seltener an den Spätfolgen von COVID-19. Es liegen noch keine genauen Zahlen vor, aber den meisten Studien zufolge erkranken weniger als 5 Prozent der infizierten Kinder an Long COVID.
Beispiele für mögliche Ansätze:
Fatigue
Die kleinen Patienten und Patientinnen lernen, ihre Grenzen zu respektieren und nicht darüber hinaus zu gehen. Dennoch ist es wichtig, aktiv zu sein. Physiotherapie und Reha können hier unterstützen.
Schlafstörungen
Oft hilft es bereits, die Schlafhygiene zu optimieren – etwa durch feste Schlafenszeiten, ein ruhiges Umfeld und den Verzicht auf Bildschirmzeit vor dem Zubettgehen. Medikamente sind häufig nicht notwendig, da sich der natürliche Schlaf bei Kindern meist mit gezielten Maßnahmen einpendelt.
Herz- und Kreislaufbeschwerden
Kardiale Befunde werden bei Long COVID genau wie bei anderen virusinduzierten Herzerkrankungen behandelt. Medikamente kommen in ausgeprägten Fällen zum Einsatz. Bei leichteren Beschwerden kann es auch reichen, die Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen, Kompressionsstrümpfe zu tragen oder große Mahlzeiten zu vermeiden.
Schmerzen
Kopfschmerzen beispielsweise sprechen häufig sehr gut auf bestimmte Analgetika an. Eine Dauertherapie über mehrere Wochen ist allerdings nicht zu empfehlen. Muskel- und Gelenkschmerzen wiederum werden orthopädisch beziehungsweise physiotherapeutisch behandelt.
Andere Beschwerden wie Riech- und Geschmacksstörungen verschwinden in der Regel nach ein bis zwei Wochen von selbst wieder.
Zwar gibt es bislang relativ wenige medizinische Daten zum Verlauf von Long COVID bei Kindern und Jugendlichen, aber mit jeder Woche, die vergeht, nimmt der Anteil der Betroffenen ab. Das bedeutet: Die Symptome verschwinden mit der Zeit. Die Prognose ist also recht gut!
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